Großzügige Spende der Berliner Sparkasse für das KiJuNa

Seit vielen Jahren engagiert sich die Berliner Sparkasse in der Stadt. Mit dem Verkauf von PS-Losen stehen der Sparkasse zusätzliche Mittel zur Unterstützung gemeinwohlorientierter Projekte zur Verfügung. In diesem Jahr darf sich auch das KiJuNa über eine großzügige Zuwendung aus diesen Mitteln freuen. 9.000,- € spendet die Berliner Sparkasse dem KiJuNa für den weiteren technischen Ausbau der Kulturwerkstatt und die Anschaffung eines neuen Kickertisches und einer Tischtennisplatte.

Am vergangenen Donnerstag, den 11. Mai 2017, fand im KiJuNa die feierliche Scheckübergabe durch Vertreter der Berliner Sparkasse statt. Auf der Bühne im Saal des KiJuNa wurde der symbolische Scheck von Andreas Moritz, Filialdirektor in der Berliner Sparkasse und Edda Albrecht aus dem FirmenCenter Zehlendorf an Thomas Mampel, Geschäftsführer des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. übergeben. Die zahlreich anwesenden Kinder waren begeistert davon, dass ihr Haus so viel Geld gespendet bekommt. Sie freuen sich schon riesig auf die neuen Anschaffungen.

Um die Arbeit adäquat und natürlich immer ausgerichtet am Bedarf der Besucherinnen und Besucher weiterführen, weiterentwickeln und ausbauen zu können, bedarf es technischer Ausstattung für unsere Einrichtung. Dies gilt im speziellen für das im Haus befindliche Tonstudio, unseren Bandraum und den Veranstaltungsaal im KiJuNa. Hierfür werden dringend Instrumente, Bühnen-, Licht- und Tontechnik sowie Kleinmaterialien, wie Saiten, Sticks und Plektren benötigt. Darüber hinaus benötigt das KiJuNa weitere Ausstattung für den Offenen Kinder- und Jugendbereich, der auch von den jeweiligen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern innerhalb der Arbeit der Kulturwerkstatt genutzt wird. Hierbei handelt es sich um Geräte zur Freizeitbeschäftigung, um den Kindern und Jugendlichen spielerischen Ausgleich zum pädagogischen Programm anbieten zu können.

Wir freuen uns sehr, dass wir durch die großzügige Spende der Berliner Sparkasse nun in der Lage sind, die benötigten Materialien anschaffen zu können und den Kindern und Jugendlichen nun ein noch bunteres und umfangreicheres Angebot in unserem Haus zu machen. Wir bedanken uns auch und vor allem im Namen der Kinder und Jugendlichen, die künftig von dem, was nun im KiJuNa möglich wird, profitieren und werden an dieser Stelle wie gewohnt über unsere Projekte, Aktionen und Angebote berichten.

Tiere, Wald und ganz viel Spielen – Der KiJuNa Schülerclub in Beeskow

Seit vielen Jahren unternehmen wir mit Kindern, die das KiJuNa besuchen kleine Reisen. In diesem Jahr sind wir gemeinsam mit unseren Schülerclub-Kids auf den Erlebnishof Beeskow gefahren. Am Montag vor Ostern traf sich die Reisegruppe am frühen Morgen vor dem KiJuNa. Nachdem alle Mamas und Papas mit ein paar Tränen in den Augen verabschiedet wurden ging es mit dem Bus los in Richtung Beeskow.

Auf dem gut 100 Kilometer entfernten Erlebnishof erwartete uns eine sehr schöne Anlage, freundliches Personal, viele Tiere und ein erstes leckeres Mittagessen. Nachdem die Zimmer aufgeteilt, die Koffer ausgepackt und ein reichliches Lunch verputzt war, stand die erste gemeinsame Aktion auf dem Programm: Das Waldquiz. In drei Teams wurde gewürfelt, gerannt und Fragen rund um das Thema Wald und Natur beantwortet. Gespickt mit einigen Kleinaktionen, wie das Anlegen eines kleinen Barfußpfades war das Waldquiz ein toller Auftakt.

Nachdem alle Fragen beantwortet und alle Aktionen im Rahmen des Quiz absolviert waren konnten sich die Kids auf dem Gelände des Hofs erstmal ordentlich austoben. Es wurde Fußball und Basketball gespielt, der Spielplatz in Beschlag genommen und die Tiere auf dem Hof besucht. Nach dem Abendessen gab es ein Lagerfeuer. Hier haben wir den Abend mit etwas Gitarrenmusik und gemeinsam gesungenen Liedern ausklingen lassen. Im Anschluss wurde noch geduscht, wobei es sich ein junger Mann nicht nehmen ließ, unter der großen Dusche laut zu singen und zu tanzen. Für die jüngsten gab es noch eine kurze Gute-Nacht-Geschichte bevor die Lichter ausgingen und mit etwas Schlaf neue Energie für den kommenden Tag getankt wurde.

Gerade aufgewacht traf sich die ganze Mannschaft vor dem Frühstück zu einer morgendlichen Tanzeinlage auf dem Flur. Mit einem reichhaltigen Frühstück bereitete sich die Gruppe dann auf den anschließenden Pony- und Esel-Treck vor. Gemeinsam mit zwei Ponys und zwei einigermaßen sturen Eselsdamen ging es dann auf einen langen aber kurzweiligen Spaziergang durch den Wald bis ans Spreeufer, wo es ein kleines Fotoshooting mit den Tieren gab. Der schöne Spaziergang an der frischen Luft machte Hunger. Und so freuten sich alle schon auf das gemeinsame Mittagessen. Der Nachmittag stand dann für die Kids ganz im Zeichen der Selbstbestimmung. Jeder macht was er will! War hier das Motto. Und wieder verteilte sich Gruppe über das weitläufige Gelände zu Bolz- und Spielplatz und den Eseln, Schweinen, Ziegen und anderen Tieren auf dem Hof. Nach dem Abendessen erwartete die Kinder am zweiten und leider schon letzten Abend der Reise eine große Show. Die Wahl zu Mister und Miss Beeskow stand auf dem Programm. Die Kids haben sich verkleidet, getanzt und mit viel Spaß von sich erzählt. Die Gewinner bekamen Scherpe und Urkunde, wie sich das gehört, bevor es nach einer kleinen Abschlussrunde auch an diesem Abend wieder nach einer kurzen Geschichte in die Falle ging.

Am dritten und letzten Tag konnten die Kids ein letztes Mal die Vorzüge des großen Hofs nutzen und sich vor der Rückfahrt noch einmal ordentlich austoben. Was an dieser Reise bemerkenswert ist, ist der spürbar wachsende Zusammenhalt in der Gruppe. Die Unterstützung, die sich die Kids gegenseitig zukommen lassen und das Vertrauen, dass sie sich untereinander entgegenbringen. Natürlich gab es hier und da auch kleinere Streitereien, die aber stets durch gemeinsame Gespräche zügig beigelegt werden konnten. Zum Abschluss der Reise fanden die Kinder gegenseitig für sich noch ein paar sehr nette Worte, bevor der Bus beladen und die Heimreise angetreten wurde.

Vor dem KiJuNa wurde die Kids bereits einigermaßen Sehnsüchtig von Eltern erwartet. Nach einem wirklich herzlichen Abschied im KiJuNa ging es dann für alle Beteiligten ab nach Hause und ins verlängerte Osterwochenende. Es war eine wirklich tolle Erfahrung für alle Teilnehmenden und das Erzieherteam des KiJuNa. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal.

Wieder Vandalismus am KiJuNa

Am letzten Wochenende wurde das KiJuNa wieder einmal Opfer von Vandalismus. Irgendwann zwischen Freitagabend  und Montagmorgen haben sich Unbekannte Zugang zu unserem Gelände verschafft und die Scheiben der Ausgangstür an der Rückseite der Einrichtung zerstört.

Wir sind entsetzt, traurig, wütend und dankbar für jeden Hinweis, wenn jemand etwas gesehen oder gehört hat. Wer etwas weiß, kann sich gerne jederzeit bei uns melden.

Es ist wirklich traurig und macht uns stinksauer, dass unser und Euer Haus nun schon zweimal innerhalb kurzer Zeit von Vandalismus betroffen ist. Erst die Graffiti-Schmierereien, die wir schnell wieder beseitigen konnten und jetzt das. Wir hoffen darauf, zukünftig von solchen Aktionen verschont zu bleiben.

Wie bei dem Graffiti-Vorfall, werden wir auch diesen Fall zur Anzeige bringen. Information und Hinweise zu den Tätern nehmen wir aber auch selbst gerne entgegen.

Schülerclub Reise – Es geht los!

Wir sind unterwegs. Mit ein paar Tränen in den Augen wurden heute morgen um 9:00 Uhr alle Eltern verabschiedet. Jetzt sind wir auf dem Weg nach Beeskow. 17 Kinder aus dem Schülerclub freuen sich auf ein paar schöne gemeinsame Tage. Wir melden uns an dieser Stelle mehrmals täglich mit einem kleinen Statusbericht von unserer Reise!

Graffiti-Schmierereien am KiJuNa

Seit mehreren Jahren ist das Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum (KiJuNa) des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. in der Scheelestraße in Lichterfelde Süd von Vandalismus jeglicher Art verschont geblieben. In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es nach dieser langen Zeit wieder einmal zu mutwilliger Sachbeschädigung durch Graffiti-Schmierereien an der Einrichtung.

Unbekannte Täter nutzten scheinbar die nächtliche Schließzeit des Hauses, um mit Spraydosen die Fassade und eine Wand im Außenbereich des KiJuNa zu bearbeiten. In verschiedenen Farben prangen nun wenig ansehnliche Tags (THC, LFS oder SLU) an diesen Wänden.

Welche Motive die oder den Täter zu dieser Aktion getrieben haben ist unklar. Wobei für mich persönlich fraglich ist, ob es überhaupt nachvollziehbare Gründe geben kann, eine Kinder- und Jugendeinrichtung zu beschmieren. Und nicht genug damit, dass sich Tags auf der Fassade befinden. Vor einiger Zeit haben wir im Rahmen eines Graffiti-Projekts mit Kindern und Jugendlichen wirklich coole Graffitis an eine Wand in unserem Außenbereich gebracht. Auch diese, von Kindern und Jugendlichen gemalten Bilder wurden übersprüht.

Es ist schade, dass es scheinbar Leute gibt, die den Wert dieser Bilder und des KiJuNa für die Kinder und Jugendlichen in der Region nicht erkennen oder schätzen. Wir haben uns entschieden den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Wir möchten aber auch an die oder den Täter appellieren, die Tat uns gegenüber einzugestehen und einen gemeinsamen Weg zur Wiedergutmachung zu finden. Information und Hinweise zu Tat oder Täter nehmen wir natürlich gerne entgegen.

Wir hoffen inständig und vor allem im Namen der Kinder und Jugendlichen, die die Angebote des KiJuNa nutzen, dass wir zukünftig von derlei Angriffen auf unsere Einrichtung verschont bleiben.

Der Schülerclub geht auf Reisen

Augustinus Aurelius soll gesagt haben, dass die Welt ein Buch ist. Wer nie reise, sehe nur eine Seite davon. Wir möchten weiterblättern. Zusammen mit den Kindern aus dem Schülerclub des KiJuNa. Mehr erfahren aus diesem Buch. Zumindest einmal einen Eindruck von dem bekommen, was auf den nächsten Seiten stehen könnte.

Regelmäßig unternehmen wir Gruppenfahrten mit Kindern, die das KiJuNa besuchen. Wir waren in den vergangen Jahren schon in Grömitz und auf Bauernhöfen nahe der Ostsee und in Gussow. In diesem Jahr geht unsere Reise auf den Erlebnishof Beeskow. Zusammen mit 18 Kindern aus unserem Schülerclub werden wir drei Tage auf dem Hof verbringen. Betreuer und Kinder freuen sich schon wahnsinnig auf den Trip aufs „Land“.

Warum machen wir das?

Im KiJuNa verkehren Kinder, denen es nur selten bis gar nicht vergönnt ist zu reisen. Unserer Arbeit liegt das Bedürfnis zugrunde, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und ihnen Möglichkeiten zu bieten, Dinge zu erleben und zu erfahren, die für sie nicht selbstverständlich und für ihre Familien manchmal nicht erschwinglich oder möglich sind. Reisen bieten vor diesem Hintergrund einen geeigneten Rahmen, um in einer Umgebung, weg von Alltag und „normalem“ Umfeld, in besonderer Atmosphäre gemeinsam mit den Kindern neue Erfahrungen zu sammeln und ein Wir-Gefühl der Gruppe zu entwickelt und auszubauen. Auf unseren Reisen kommt vor allem dem Bereich der Pädagogik große Bedeutung zu. Hierbei geht es um weit mehr als Bildung und Erziehung. Es geht um angewandte Pädagogik mit einem klaren Ziel: Einen „Urlaub erleben, der Spaß macht und dabei fast nebenbei Lerneffekte ermöglicht und sich durch gemeinsame Erlebnisse wertvoll auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Niemand wird auf unseren Reisen mit dem Wort Pädagogik belagert und bedingt werden die Teilnehmenden Kinder überhaupt merken, dass das Programm einem pädagogischen Konzept folgt. Unser Ziel ist es, spielerisch und mit viel Spaß die positive Wirkung gemeinsamer Erfahrungen und Erlebnisse spürbar zu machen.

Gemeinsam werden wir im April drei spannende Tage mit verschiedenen Angeboten auf dem Erlebnishof in Beeskow verbringen. Neben einem Waldquiz und einem Pony und Esel Track in die Natur werden wir viel spielen und uns untereinander austauschen. Wir werden am Lagerfeuer Stockbrot essen und zusammen singen, uns vielleicht Geschichten erzählen, die Tiere auf dem Hof kennenlernen und uns gegenseitig trösten, wenn wir Heimweh bekommen.

Die Kinder und wir können es kaum noch erwarten. Wir freuen uns auf drei aufregende Tage.

Erste KiJuNa Vollversammlung 2017

In regelmäßigen Abständen laden wir im KiJuNa alle Kinder und Jugendlichen zu unseren Vollversammlungen ein. Hierzu ein kurzer Auszug aus der Konzeption unserer Einrichtung:

“Das Mitwirken und Mitbestimmen von BesucherInnen ist ein zentraler Punkt unserer Arbeit im KiJuNa. Nur durch die Partizipation derer, die in der Einrichtung verkehren, ist der Bedarf der Zielgruppe zu ermitteln und eine Ausrichtung daran möglich. Mittel der Partizipation von BesucherInnen sind auf der einen Seite die regelmäßig stattfindenden Kinder- und Jugendvollversammlungen, auf der anderen Seite Einzel- und Gruppengespräche mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern. Auch zielgerichtete Umfragen unter den BesucherInnen tragen hierzu bei. Vorschläge zu den Angeboten in der Einrichtung werden individuell betrachtet und im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt, wenn sie mit dem Leitbild und den Regeln der Einrichtung konform sind.”

Nachdem wir zum Beginn des Jahres eine Besucherumfrage zur Zufriedenheit und zu Wünschen und Ideen gestartet und die Ergebnisse ausgewertet hatten luden wir unsere BesucherInnen zur ersten Vollversammlung 2017 ein. Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen haben wir uns zunächst ein Bild vom Ist-Stand im KiJuNa gemacht und hierzu die fragen “Was geht?” (also welche Angebote gibt es im KiJuNa) und “Was muss?” (also welche Regeln gelten im KiJuNa) gestellt und beantwortet. Insbesondere beim Thema Regeln gab es auch bei dieser Vollversammlung wieder spannende Diskussionen, beispielsweise darum, warum es in unserer Einrichtung ein Kaugummi-Verbot gibt. Die Diskussionen werden dann von Leitung und ErzieherInnen moderiert. Die Erklärung des Zwecks des Verbots übernahmen die Kinder selbst: “Ist doch eklig, wenn man untern Tresen fasst und mit den Fingern in einen frisch druntergeklebten Kaugummi fasst.” Ergebnis: weiterhin kein Kaugummi im KiJuNa!

Das spannendste Element jeder Vollversammlung sind die neuen Wünsche, Ideen und Vorschläge der Teilnehmenden zur Angebotsgestaltung der Einrichtung. Egal ob der Wunsch nach einer Reise mit dem Schülerclub, die Idee vom Sommercamp im Garten oder der Vorschlag einmal zusammen im KiJuNa zu übernachten. Was möglich ist, setzen wir im Interesse unserer BesucherInnen um. Zahlreiche Wünsche und Vorschläge hatten sich bereits aus der vorherigen Umfrage ergeben, andere wurden erst im Rahmen der Vollversammlung geäußert und besprochen. Wir freuen uns, dass wir den Kindern und Jugendlichen in den meisten der Fälle bereits Zusagen zur Umsetzung ihrer Vorschläge machen konnten. Einige wenige davon sind jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft auf die wir als Einrichtung manchmal nur bedingt Einfluss haben. Hierzu zählt beispielsweise ein Fußball AG Angebot für Jugendliche, was an die Voraussetzung gebunden ist, dass hierfür Hallenzeiten zur Verfügung stehen.

Hier die Ergebnisse der Vollversammlung in Bildern:

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Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein buntes Jahr im Sinne unserer BesucherInnen und gehen davon aus, dass das Zusammenspiel aus “Altbewehrtem” und “Neugedachtem” unser Angebot noch attraktiver und vielfältiger macht.